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Regel #9: Halte hartnäckig an alten Gewohnheiten fest!

aus: Artikelreihe: Die 13 wichtigsten Regeln, sich richtig gut Stress zu machen!

So, heute kommt eine weitere Regel, die, konsequent angewendet, eine Garantie für Stress ist ;-). 

Regel #9: Halte hartnäckig an alten Gewohnheiten fest!

Viele Dinge, die wir uns im Laufe des Lebens angewöhnt haben, bereiten uns Stress. Auch wenn wir das, weil wir sie ja so gewöhnt sind, gar nicht mehr merken. Wenn du solche Gewohnheiten an dir entdeckst, bist du schon auf einem guten Weg zu einem hohen Stressniveau und womöglich auf gerader Strecke in einen Burnout. Halte unbedingt an deinen alten, Stress bringenden Gewohnheiten fest, denn Veränderung könnte der Tod von Anstrengung und Stress sein! Frei nach dem Motto: „Das habe ich doch schon immer so gemacht. Warum sollte ich es ändern?“

Wie profitierst du von der Regel Nummer 9?

Gewohnheiten sind Abläufe im Handeln, Denken und Fühlen, die zur Routine geworden sind. Die also ablaufen, ohne dass wir darüber nachdenken (müssen). Richtig gute Stress-Gewohnheiten können sein:

  • Unruhiger Tagesbeginn. Also morgens zig-mal auf den Wecker hauen, in letzter Minute gequält aufstehen, unter die Dusche springen, etwas überwerfen, im Stehen den Kaffee runterschütten (möglichst mit Mund verbrennen) und ab durch den längst überfüllten Verkehr ins Büro.
  • Viel und ungefiltert fernsehen. Nach einem langen Tag haust du dich auf die Couch und siehst genüsslich fern. Dabei ist es gut, dass 90% aller gesendeten Nachrichten schlechte Nachrichten sind, und dass in den meisten Filmen geschossen, getötet, erniedrigt und verletzt wird. Da unser Unterbewusstsein nicht zwischen Realität und Fiktion unterscheidet, glaubt es, selbst im Krisengebiet zu sein, sich in Gefahr zu befinden, Angst haben zu müssen usw. Und dein Körper reagiert mit entsprechenden Stress-Symptomen.
  • Zeitungen und Radio hören können übrigens den gleichen Zweck erfüllen, wenn du entsprechend auswählst! Beziehungsweise nicht auswählst, sondern dich einfach berieseln lässt.
  • Wenig Bewegung. Mit Bewegung könnten wir unseren Körper dazu bringen, Stresshormone abzubauen. Nichts, was wir wollen!
  • Immer zu spät schlafen gehen. Schlafmangel führt auf Dauer dazu, dass weder dein Körper noch dein Geist sich regenerieren können. Und das macht – richtig! Stress.
  • Vergiss die Pausen. Pausen sind für Weicheier. Wer braucht schon Entspannung und Ablenkung, wenn er auch im Dauerstress sein kann?!
  • Ungefähr 50 Mal am Tag die Emails abrufen. So unterbrichst du ständig deine Arbeitsabläufe, lenkst dich ab, bekommst nichts richtig fertig. Das alles zusammen lässt dich am Ende des Arbeitstages richtig schön gestresst fühlen.
  • Unangenehme Aufgaben aufschieben. Dann begleitet dich ständig das Gefühl, sie noch erledigen zu müssen. Wunderbar anstrengend!
  • Immer die gleichen – destruktiven – Gedanken denken. Reagiere immer wieder mit Ärger auf bestimmte Verhaltensweisen deiner Mitmenschen, sieh möglichst oft schwarz, habe Angst vor der Zukunft und so weiter. So kannst du deinen Stresspegel dauerhaft hoch halten.
  • Die vorhergehenden Regeln 1-8 einhalten 😉

Was passiert, wenn du dich nicht an die Regel hälst?

Auf keinen Fall solltest du deine Gewohnheiten ersetzen! Zum Beispiel durch:

  • Eine entspannte Morgenroutine. Früh genug aufstehen, ein Glas Wasser trinken, ein paar Dehnungsübungen oder Yoga machen, 10 Minuten in Stille sitzen,  in Ruhe duschen, ein Tee oder Kaffee und ein gesundes Frühstück, etwas Inspirierendes lesen, deine  Ziele für diesen Tag  visualisieren. Und dann mit genügend Puffer ins Büro fahren.
  • Nur gezielt fernsehen, nur bestimmte Zeitungen (oder keine) lesen, gezielt und ausgesucht Radio hören. Die Medien danach aussuchen, ob dir gefällt, worüber sie berichten, oder ob sie dir tatsächlich einen Mehrwert bieten. Reiseberichte sind entspannender und lehrreicher als Kriegsberichterstattungen, zum Beispiel.
  • Regelmäßig flott spazieren gehen oder Sport treiben.
  • Früher ins Bett gehen. Oder ein Power Napping (Kurzschlaf) zwischendurch einschieben. Auch ein regelmäßiger Mittagschlaft fördert nicht gerade dein Stressempfinden.
  • Nur ein- oder zweimal am Tag deine Emails abrufen. Womöglich könntest du ohne diese Unterbrechungen viel konzentrierter arbeiten. Dann hättest du am Ende des Tages wahrscheinlich die meisten Aufgaben erledigt, wärst vielleicht sogar zufrieden mit dir! Und welche unerledigten Dinge könntest du dann noch, total gestresst, im Kopf mit nach Hause nehmen?
  • Unangenehme Dinge möglichst sofort erledigen. Stell Dir vor, Du hättest schon in den ersten Stunden des Tages alles getan, was Dir die meisten Nerven raubt! Da bliebe doch gar nichts mehr, was unangenehm im Hinterkopf rumort!
  • Gezielt andere Gedanken denken. Eher die positiven Seiten einer Sache sehen. Deine Mitmenschen mit mehr Wohlwollen betrachten. Dankbar sein. Ein Glückstagebuch schreiben.

Du siehst, es gibt viele Gewohnheiten, die man sich aneignen kann, die völlig kontraproduktiv sind, wenn es um Dein gewünschtes Stresserlebnis geht. Für ein perfektes Stresserleben halte also unbedingt an deinen alten, Stress erzeugenden Gewohnheiten fest!


Soweit für heute mit Regel Nummer 9. Lass mich doch wissen, wie es dir damit ergeht! Nächste Woche folgt dann Regel #10: Gib deine Eigenverantwortung ab!


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