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Regel #8: Missachte schöne Dinge, pfeif auf Musik und andere Ablenkungen!

aus: Artikelreihe: Die 13 wichtigsten Regeln, sich richtig gut Stress zu machen!

Mit sieben Regeln haben wir uns bereits beschäftigt, heute folgt 

Regel #8: Missachte schöne Dinge, pfeif auf Musik und andere Ablenkungen!

Alles, was uns gut tut, entspannt unseren Körper und unseren Geist. Denn es lenkt uns, kurzfristig oder auch länger, ab von zum Beispiel ängstlichen, frustrierenden, ärgerlichen oder anderweitig anstrengenden Gedanken. Das wollen wir ja nicht! Wir wollen uns ja darauf konzentrieren, richtig gut Stress zu haben, möglichst dauerhaft.

Wie profitierst du von der Regel Nummer 8?

Unser Verstand kann sich ja immer nur mit einer Sache zur Zeit beschäftigen. Darum ist es wichtig, dass du dich nicht – auch nicht kurz! – ablenken lässt von entspannenden Gedanken, guten Gerüchen, netten Gesprächen, schönen Bildern oder sonstigem.

Jemand hat frischen Kuchen mitgebracht? Iss ihn ruhig, aber achte dabei nicht auf den herrlichen Duft und den leckeren Geschmack. Das lenkt nur ab von deiner Anspannung.

Es läuft ein schönes Lied im Radio? Schalte bloß aus oder verlasse schleunigst den Raum. Musik, die uns gefällt, kann uns in eine heitere, ausgelassene, womöglich fröhliche Stimmung versetzen. Dabei willst du doch angestrengt bleiben!

Eine Katze oder ein Hund laufen vorbei? Komm bloß nicht auf den Gedanken, das Tier streicheln zu wollen. Denn IMG_0206 (480x640)schlaue Forscher haben nachgewiesen, dass das Streicheln von Tieren unter anderem den Blutdruck senkt. Man setzt sogar gezielt Tiere ein, zum Beispiel in Altenheimen oder Krankenhäusern, damit es den Menschen dort schneller besser geht. Das ist ja wohl Beweis genug, dass so ein Tier ganz und gar nicht in unsere Stress-Mach-Strategie passt!

Das Sahnebonbon obendrauf: wenn wir gestresst sind und es uns schlecht geht, sind wir meistens nicht in der Lage, uns an all das zu erinnern, was möglicher Weise den Stresspegel senken könnte. Du profitierst also doppelt! Du vermeidest Stress-Bewältiger, und dadurch vergisst du sie auch immer mehr! Super!

Was passiert, wenn du dich nicht an die Regel hälst?

Umgeben wir uns mit (für uns) schönen und angenehmen Dingen, so kann das dazu führen, dass wir uns wohl fühlen. Fühlen wir uns wohl, entspannen wir uns auch. Womöglich schüttet unser Körper auch noch das Glückshormon Serotonin aus. Und das, das ist der größte Feind vom Stress!

Cappuccino caldo e Brioche

Etwas für dich selbst zu tun, auch wenn es nur eine Kleinigkeit ist wie zum Beispiel

  • eine Tasse duftenden Kaffee oder Tee bewusst trinken
  • dein Lieblingslied hören
  • ein schönes Bild an der Wand betrachten
  • ein Spaziergang in der Natur
  • dem Regen lauschen
  • ein Tier streicheln
  • sich am Blumenstrauß auf dem Tisch erfreuen
  • eine Ausstellung besuchen
  • ein Glas Wein genießen
  • ein leckeres Essen kochen und dabei ganz bewusst die Gerüche und die Farben aufnehmen

all diese Dinge wirken beruhigend, aufmunternd, entspannend. Man braucht sie aber nicht. Sie lenken ab, kosten Zeit und sind garantiert nicht geeignet, dir Stress zu bereiten! Wenn du also deinen Stress kultivieren willst, dann pfeif auf all die angenehmen, schönen Dinge! Und leg dir bloß keine Liste an von allem, was dir gut tut (so ähnlich, wie ich das oben gemacht habe) ! Du könntest dich sonst wieder daran erinnern, wenn dein Stresspegel schon richtig hoch ist!


Soweit für heute mit Regel Nummer 8. Ich bin gespannt, wie du damit zurecht kommst. Nächste Woche folgt dann Regel #9: Halte hartnäckig an alten Gewohnheiten fest!


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