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Regel #7: Sei undankbar! Oder – sei einfach nie dankbar!

aus: Artikelreihe: Die 13 wichtigsten Regeln, sich richtig gut Stress zu machen!

Nun haben wir schon die Hälfte der 13 Regeln, die mein Kollege und Mitarbeiter Coyote (augenzwinkernd) für uns aufgestellt hat, geschafft! Wie steht es denn um dein Stresslevel? Bist du schon ordentlich genervt gewesen in den vergangenen Wochen? Sehr gut! Oder war noch nicht die richtige Methode für dich dabei? Dann hast du noch gute Chancen zum Üben, denn es folgen noch weitere 7 Regeln! Heute kümmern wir uns um

Regel #7: Sei undankbar! Oder – sei einfach nie dankbar!

Diese Regel schließt eigentlich nahtlos an die vorhergehende Regel Nummer 6 „Suche – und finde! – immer das Haar in der Suppe!“ an. Denn wenn du schon mal das Haar gefunden hast und am Rummeckern bist, hast du auch gleich einen guten Grund, undankbar zu sein.

Wie profitierst du von der Regel Nummer 7?

Undankbar sein kannst du, wenn du in jeder Situation, sei sie auf den ersten Blick auch noch so nett/schön/beglückend, das Schlechte siehst. Die Vögel singen endlich wieder nach langem Winter, der Frühling ist da! Aber nun haben sie dich geweckt, viel zu früh. Freunde haben dich eingeladen? Da hätten sie ruhig auch mal dein Lieblingsessen kochen können!

Oder du kannst undankbar sein, weil du meinst, dass dir eigentlich immer noch etwas besseres zusteht. Du hast 1 Euro gefunden? Verdammt, warum war es nicht mehr? Du hast ein Lob vom Chef bekommen? Und wieso hat er dich nicht gleich befördert?

Du kannst aber auch einfach ignorieren, was dir Gutes widerfährt.

Dir hat jemand die Tür aufgehalten? Pah! Das Essen war lecker? Ist doch wohl selbstverständlich! Du kannst jeden Morgen selbständig aus dem Bett aufstehen? Na und, ist doch nichts besonderes.

Je undankbarer du bist, umso schlechter kommst du drauf.

Deine Aufmerksamkeit liegt auf dem Mangel in deinem Leben. Auf dem Unangenehmen, dem Ungerechten, dem Schweren, der Last, dem Kampf. Lass dir einmal diese Worte auf der Zunge zergehen und spüre in dich hinein. Du wirst sogleich eine Veränderung feststellen – der Stress kriecht in dir hoch! Super!

Was passiert, wenn du dich nicht an die Regel hälst?

"Die Menschen murren, weil keine Rose ohne Dornen wächst. Warum danken sie eigentlicRoseh nicht dafür, dass Gott auf dornigen Stängeln so schöne Rosen wachsen lässt?"

Ich weiß nicht mehr, wo ich diesen Spruch gelesen habe. Er ist wohl für Menschen geschrieben, die versuchen, in jeder Situation das Gute zu sehen und dann dafür auch noch dankbar zu sein. Das kann unglaublich entspannend sein, denn so besteht das Leben aus lauter guten Momenten, über die ich mich freue. Nichts für Stressliebhaber also!

Bist du im Dankbarkeits-Modus, liegt Deine Aufmerksamkeit darauf, was du alles hast in deinem Leben (und das bezieht sich nicht nur auf Materielles!). Was alles gut ist, was gut läuft, was sich gut anfühlt. Du freust dich über alles, das funktioniert, anstatt zu gucken, was alles nicht geht. Zum Beispiel kannst du eigenständig laufen, auch wenn der Rücken mal zwickt. Oder du lernst eine neue Sorte Eis kennen, wenn es deine Lieblingssorte gerade nicht gibt. Oder du kannst noch mal fünf Minuten die Nase in die Sonne halten, weil deine Verabredung sich verspätet. So kannst du dein Leben immer besser wertschätzen.

Vielleicht kommst du auf die Idee, dir ein Dankbarkeits-Büchlein anzulegen. In das du jeden Abend drei Dinge des Tages hineinschreibst, für die du dankbar bist. Ganz kleine Dinge könnten das sein! So würdest du dir einen dankbaren Blick quasi angewöhnen. Aber du willst doch Stress haben?! Dann unterlass das bloß!

Wenn du dich also regelmäßig gestresst fühlen willst, sei bloß nie dankbar! Mache dir stattdessen eine möglichst undankbare Sicht auf die Dinge und das Leben zur Gewohnheit!


Soweit für heute mit Regel Nummer 7: Sei undankbar! Oder – sei einfach nie dankbar! Viel Spaß damit! Laß mich doch wissen, wie dir die Umsetzung gelingt. Und sei gespannt auf die kommende Woche, wenn es heißt Regel #8: Missachte schöne Dinge, pfeif auf Musik und andere Ablenkungen!


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