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das passt ;-)

Hast du einen Buddy? *

das passt ;-)

* engl. Freund, Kumpel

Letztens in meiner Matermind-Gruppe. Ich war am Lamentieren, weil ich einmal mehr nicht wusste, ob vor oder zurück, links oder rechts. (Ich bin kein Freund von Rumjammern, aber manchmal erwischt es mich auch ;-) )
Dann plötzlich hakt sich meine Kollegin ein. „Hast du eigentlich mal gefragt, wer da alles zu dir spricht? Das eben war doch ganz klar dein Finanzminister.“
BÄM! Das saß.
Auf einmal bekamen die ganzen unmotiviert durcheinander quasselnden Stimmen Gesichter. Und ja, der Finanzminister war ganz vorne mit dabei 🙂

Nur, weil man etwas kennt oder weiß…

Nun ist es ja nicht so, dass ich das Konzept des inneren Teams nicht kennen würde. Im Gegenteil, ich nutze es mit meinen Klienten oft. Es ist sehr hilfreich, um dem inneren Durcheinander mal ein bisschen auf die Schliche zu kommen und Ordnung in das Gedankenchaos zu bekommen.
Aber etwas wissen und es dann auch anwenden, das sind zweierlei.
Tatsächlich war ich so in meinem Gedankenkarussel gefangen, dass ich das naheliegende Werkzeug nicht sehen konnte.
Und da ist es soooo hilfreich, Verbündete zu haben, die einem auf die Sprünge helfen. Die von außen mit viel mehr Klarheit auf das ganze Bild blicken können. Und einem dann den nötigen Hinweis oder Schubs oder Tritt in den Allerwertesten geben. Damit mal selbst wieder klarer sieht.

Wer ist der Richtige / die Richtige dafür?

Natürlich ist es wichtig, das richtige Gegenüber hierfür zu haben. Es sollten Menschen sein, die einem wohlgesonnen sind. Die nicht geleitet sind von eigenen Erwartungen und Ansprüchen an dich. Das können gute Freunde sein, und manchmal auch Familie. Aber nicht immer! Enge Freunde und Familie sind oft zu nah an dir dran, zu eng mit deinem Leben verwoben, so dass sie ihre eigenen Vorstellungen davon haben, wie du Dinge entscheiden und welche Meinungen du haben solltest.
Das ist gar nicht wertend gemeint, sondern eine Tatsache.
Hilfreicher kann es sein, sich für bestimmte Themen von jemandem unterstützen zu lassen, der eher außen vor ist. Bei mir sind das zum Beispiel meine Mastermind-Ladies. Wir sind alle online als Unternehmerinnen unterwegs, das haben wir gemeinsam. Aber unsere Themen, Hintergründe und Persönlichkeiten sind total verschieden. Und so kann jede mit ihrem ganz einzigartigen Blickwinkel für die anderen da sein.

Wie ist das bei dir?

Hast du im Job solche Austauschpartner? Leider ist es oft so, dass unter Kollegen (unausgesprochene) Konkurrenz herrscht. Da ist ein unverstellter Blick natürlich nicht so einfach, wenn nicht gar unmöglich. Oft wird sich dann voreinander versteckt und eine Maske aufgesetzt.
Mein Tipp: such dir einen Buddy oder eine Gruppe Menschen, mit denen du dich regelmäßig über deine beruflichen Themen, Ideen, Gedanken, Befürchtungen, Visionen austauschst. Vor allem, wenn du den Wald vor Bäumen nicht mehr siehst, kann dir das viel Klarheit bringen und dich in festgefahrenen Situationen auch wieder ins Handeln führen.

Herzlich, Petra

P.S. Mein Finanzminister ist übrigens gut gestimmt und macht wieder mit. Schließlich bin ich immer noch die Chefin in meinem (inneren) Haus 🙂

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