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Naturarbeit in der Burn Out – Prävention

Wenn Sie einen Begleiter in schwierigen Phasen suchen, wollen Sie natürlich auch wissen, wie er arbeitet, wie er denkt, welchen Ansatz er verfolgt. Denn neben der „Chemie“, die natürlich stimmen muss zwischen Coach und Coachee, ist auch die Methode ein wichtiges Kriterium, nachdem jemand seinen Coach aussucht.

Welches ist mein Ansatz? Grundlage meiner Arbeit ist die Tatsache, dass wir Menschen selbst ein Stück Natur sind (was oft vergessen wird), und damit den gleichen Gesetzen von Wandel und Veränderung unterworfen wie die Natur „da draußen“. Die Natur kann uns ein Spiegel sein für innere seelische Vorgänge, wir können von und mit ihr lernen. Wenn wir uns im Freien aufhalten, gibt es keine Mauern mehr um uns, unser Blick wird weit, und wir können „Weitblick“ in Bezug auf unser Thema oder unser Problem erlangen.

Mit Naturaufgaben, Wahrnehmungsübungen, Ritualen und anderen Elementen der Naturarbeit begleite ich Sie dabei, in den Spiegel der Natur zu schauen, wobei die Natur selbst die größte Lehrmeisterin ist.

7 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Was genau möchtest Du denn wissen?

  2. Guten Tag, Sie schreiben hier über den „Spiegel der Natur“. Das ist alles sehr theoretisch. Können Sie einmal Praxisbeispiele über Ihre Arbeit in/mit der Natur nennen? Was für Aufgaben, Rituale und Übungen führen Sie dort durch? Wie unterstützen Sie den Kunden dabei, kann sich jeder darauf einlassen oder gibt es auch Misserfolge ? Bildbeispiele und Kundenkommentare aus Ihrer praktischen Arbeit fände ich auch sehr interessant.
    Grüße Ulrike Hilmer

  3. Hallo Frau Hilmer,
    vielen Dank für Ihren wertvollen Hinweis auf die viele Theorie in meinen Texten! Das hilft mir, die Texte selber kritisch anzuschauen, und, ja, ich finde – mit dem Blick von außen – durchaus auch, dass sie recht theorielastig sind. Leider passiert mir das beim Schreiben immer wieder: ich stecke so in meiner Materie drin, dass ich mir nicht bewusst mache, was ich alles voraussetze. Dabei weiß ich es ja eigentlich aus der Praxis besser…
    Nun, ich gelobe Besserung 🙂 und sehe zu, dass ich in meinen nächsten Beiträgen genauer beschreibe, was passiert und auch die Beispiele nicht zu kurz kommen lasse!

    Zu Ihrer Frage: Kann sich jeder Kunde auf Naturarbeit und meine Methoden einlassen? Nein, es gibt immer wieder Menschen, die das nicht tun. Wie bei jeder anderen Methode auch (nicht jeder macht beim „Tschakka-Seminar“ mit, nicht jeder „schafft“ den Hochseilgarten usw.). Als Misserfolg sehe ich das nicht. Die Gründe sind vielfältig und haben nicht unbedingt etwas mit der Methode zu tun. Vielleicht stimmt einfach die Chemie nicht, vielleicht ist die (unbewusste) Angst vor dem Prozess zu groß oder anderes. Grundsätzlich bestehe ich auf Freiwillligkeit, niemand „muss“ etwas tun, was er nicht will. Und manchmal erstaunt das Ergebnis geradezu. So hatte ich einen Teilnehmer, der diese „albernen“ Übungen nicht machen wollte. Hinterher meinte er, dass er durch das Draußen- und einfach Dabeisein endlich mal zur Ruhe gekommen sei und es ihm nun richtig gut gehe. Und das nenne ich auch einen Erfolg. Beantwortet das Ihre Frage(n)?

    Beste Grüße
    Petra Manthey

  4. Hallo Frau Manthey,
    ein Kunde, der sich nicht auf Ihre Methode und Naturarbeit einlassen kann, wird sich auch nicht freiwillig an Übungen usw. beteiligen. Das ist klar.
    Die Frage war daher, kann so ein Teilnehmer, wie Sie ihn in Ihrem Beispiel beschreiben, auch wirklich das Erlebte mit in den Alltag transportieren? Das sehe ich als problematisch. Gerade beim Burn Out, fällt das den Betroffenden doch sehr schwer. Wie sieht es denn hier mit der Nachhaltigkeit aus ? Grüße U. Hilmer

  5. Hallo Frau Hilmer,
    zunächst einmal möchte ich vorausschicken, dass ich einen Menschen, der akut in einem Burn Out steckt, bei dem gar nichts mehr geht, nicht in die Beratung nehme. Ich kann eine Betreuung, wie er/sie sie braucht, nicht gewährleisten. Daher verweise ich in einem solchen Fall an einen Arzt, eine Klinik o.ä.
    Mein Fokus liegt auf der Prävention bzw. auf dem „Wiederaufbau“ nach dem Zusammenbruch. Und hier liegt es, wie gesagt, an jedem einzelnen, ob er sich einlässt oder nicht. Natürlich kann ich nicht garantieren, dass meine Methode für jeden zu jedem Zeitpunkt die richtige ist. Bevor ich rausgehe bzw. die Menschen „rausschicke“, gibt es immer eine mehr oder weniger lange Vorbereitungszeit. Hier werden Anliegen, Fragen, Ziele usw. geklärt (also klassisches Coaching), das ist die Grundlage für die weitere Arbeit. Und es ist eine Phase, in der Vertrauen geschaffen wird, so dass es meist auch den anfänglichen Skeptikern leichter fällt, sich einzulassen.
    Naturarbeit schafft Erlebnisse, die immer unmittelbar sind. Es muss gar nichts hochtrabendes, riesiges sein (wie der Adrenalinausstoß bei einer Raftingtour z.B.). Und es wird hinterher immer der Bezug zum eigenen Alltag hergestellt. Dadurch ist die Mitnahme des Erlebten in den Alltag relativ leicht. Dafür garantieren, dass der Transport in den Alltag, also das Umsetzen, auch wirklich langfristig funktioniert, kann ich nicht. Wir Menschen sind träge, und Veränderungen fallen uns meistens nicht leicht, selbst wenn wir im Kopf wissen, dass sie notwendig sind. Besonders, wenn ich kaum Energie habe (wie vor oder nach einem Burn Out), da haben Sie völlig recht. Nachhaltigkeit sieht für mich dann so aus, dass ich meine Kunden über einen vereinbarten Zeitraum hinweg weiter begleite, damit sie am Ball bleiben. In Abständen melde ich mich immer wieder bei ihnen, frage nach, wie es mit der Umsetzung klappt, wie weit sie mit ihrem Ziel gekommen sind, und gebe Tipps, vielleicht auch weitere „Aufgaben“.
    Mein Beispielteilnehmer hatte als Anstoß aus dem Seminar mitgenommen, sich einen Platz in der Natur zu suchen, den er regelmäßig aufsucht, um einfach dort zu sein. So könnte ich nachfragen, ob er das bereits umgesetzt hat, was ihn vielleicht daran gehindert hat, welche Erfahrungen er an seinem Platz macht, welche Unterstützung er braucht, um langfristig dranzubleiben.
    Beste Grüße
    Petra Manthey

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