Herbstfeld

Kopfschmerzen bei der Arbeit – hopp oder top?

Wie gehst du an deinem Arbeitsplatz damit um, wenn es dir mal nicht so gut geht? Ich bin heute kopfschmerzgeplagt und kann zum Glück halblang machen. Aber ich kenne es auch, ins Büro zu gehen und so zu tun, als sei nichts.

Das Video habe ich als Live in Facebook in meiner Gruppe aufgenommen.

Du magst lieber lesen als schauen? Dann kommt hier die Textvariante für dich:

Hallo. Ich gehe heute mal live. Weil ich Kopfschmerzen habe. Natürlich nicht, weil Kopfschmerzen toll sind oder so, aber mir kam dabei so ein Gedanke, und das würde ich gerne mal mit dir teilen. Ich habe heute sooo ein Hirn. Das Gehirn fühlt sich ein bisschen an wie Watte. Ich kann gar nicht so denken. Draußen scheint super die Sonne; ist mir viel zu hell. Und die Vögel zwitschern und sind mir viel zu laut. Ja, es ist alles nicht so der Hit heute. Und da bin ich total froh, dass ich einfach mich dem mit meiner Arbeit anpassen kann, dass ich einen Gang zurückschalten kann, dass ich Pause machen kann, dass ich nichts machen muss, wo ich mein Gehirn so viel brauche. Ja, das ist total gut, weil ich es auch anders kenne. Ich kenne es auch, in so einem Zustand ins Büro zu gehen und da durchzuhalten. Und zu versuchen, meinen Job zu machen. Was natürlich nicht so richtig geht, wenn das Hirn wie Watte ist.

Ja, wenn du selber Kopfschmerzen kennst, dann weißt du wahrscheinlich wovon ich rede. Und wenn du Migräne kennst, dann weißt du das auch. Alle, die nie Kopfschmerzen im Leben hatten, die beneide ich total, weil es ist wirklich kein schöner Zustand. Und meine Frage an dich wäre heute mal: Wie handhabst du das? Also, wie gehst du damit um, wenn du so einen Tag hast? Wo es dir nicht gut geht, wo du Kopfschmerzen hast, Bauchschmerzen hast, Migräne? Keine Ahnung. Kannst du das in deinem Job entsprechend steuern? Also kannst du früher nach Hause gehen oder später hingehen. Kannst du deine Arbeit so einrichten, dass, ja, dass du an dem Tag nicht so die dringenden, wichtigen Sachen machen musst, wo du auf dem Punkt sein musst und wo du performen musst. Oder wie ist es? Sagst du, kommunizierst du das, dass es dir nicht gut geht? Oder leidest du eher still vor dich hin? Hm.

Ich bin ja kein Freund von Pillen und so! Das heißt, ich leide das eher durch. Aber wie ist es bei dir? Schmeißt du dir dann die Kopfschmerztablette ein, damit du es nicht mehr merkst, damit du funktionieren kannst? Wie ist das? Würde mich mal interessieren. Weil ich einfach viele Leute kenne, die eher versuchten, business as usual zu machen. Und ich glaube, dass das uns nicht gut tut. Also uns allen nicht. Nicht dem Einzelnen und nicht den Kollegen und nicht dem Kunden. Und auch nicht uns als Gesellschaft, sage ich mal. Wenn wir immer alle so tun, als ob uns nichts umbläst, und einfach durchhalten und irgendwie machen, machen, machen. Egal, was unser Körper sagt. Da würde mich einfach mal interessieren, wie du damit umgehst, ob es bei dir die Möglichkeit gibt zu sagen okay, dann mach ich heute mal andere Sachen. Oder wechsel den Ort. Vielleicht hast du ja auch die Möglichkeit, dann an einem anderen Platz zu arbeiten. Also gut, wenn du jetzt Chirurg bist und musst an den OP-Tisch, dann ist natürlich schwierig, an einem anderen Platz zu arbeiten.

Bei der OP ist es nun mal das, wo du hingehörst. Aber es gibt ja genügend Leute, die da nicht unbedingt festgelegt sind oder die glauben, dass sie an dem und dem Ort sein müssen oder an dem und dem Tisch oder in dem und dem Raum. Ja. Wie ist es bei dir? Wie nimmst du es wahr? Und wie gehst du damit um? Mit so einem Tag. Wo man nicht so gut ist. Dein Körper sagt: Nee, heute habe ich eigentlich keinen Bock. So richtig. Schreib es mir gerne unten in die Kommentare rein. Würde mich sehr interessieren. Und, ja. Ich gehe jetzt wieder in eine dunklere Ecke und weiß zum Glück, dass es morgen wieder weg ist. Okay. Einen schönen Tag noch. Tschüss.

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Kommentare

2 Kommentare zu „Kopfschmerzen bei der Arbeit – hopp oder top?“

  1. Avatar von Dorothea
    Dorothea

    Also ich hatte Kopfschmerzen früher sehr oft stressbedingt. Ich dachte immer, ich könnte nichts dagegen tun, außer versuchen mich nicht stressen zu lassen, bis ich mal beim Arzt wegen etwas ganz anderem war und habe in Bluttest machen lassen. Dabei kam heraus, dass ich zu wenig Vitamin D im Körper habe. Dieses Hormon brauchen wird, damit der Körper richtig auf Stress reagieren kann und es uns nicht so sehr mitnimmt. Fehlt dieses Vitamin, kommt es sehr viel schneller zu Folgeerscheinungen von Stress wie Burnout, Depression oder eben zum Beispiel Kopfschmerzen. Es gibt auch sehr nützliche Informationen zu Vitamin D auf http://www.vitaminexpress.org/de/vitamin/d. Seit ich das nehme habe fühle ich mich sehr viel ausgelasteter und habe kaum noch Kopfschmerzen. Wenn ich doch mal welche habe, sind die meistens durch Verspannungen Im Nacken entstanden. Da hilft dann auch schon mal eine richtig heiße 20minütige Dusche auf den Nacken mit Dehungsübungen in der Region.

    Liebe Grüße
    Dorothea

  2. Hallo Dorothea,
    das ist ein wichtiger Hinweis, wenn z.B. Kopfschmerzen sehr häufig auftreten, auch mal an anderer Stelle, wie z.B. über einen Bluttest, zu schauen. Manchmal ist ein Ungleichgewicht im Körper leicht zu beheben. Und trotzdem sollte man dann nicht vergessen, weiterhin an Seelenhygiene und Entspannungsübungen (heiße Dusche find ich super!)zu denken und sie anzuwenden.
    Liebe Grüße
    Petra

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